Tipps gegen Schnarchen
und für erholsamen Schlaf
Leichtes Schnarchen lässt sich in vielen Fällen vermindern oder gar vermeiden. Jedoch kann nur Ihr Arzt oder Zahnarzt durch eine eingehende Untersuchung die genauen Ursachen in Ihrem individuellen Fall klären. Folgende Ratschläge sollten Sie auf jeden Fall beherzigen und können helfen:

Schlafen Sie auf der Seite
Wenn Sie auf dem Rücken liegen, fallen Zunge und Unterkiefer wegen der Schwerkraft nach hinten. Der Rachenraum verengt sich und es kommt zum Schnarchen. Wenn das nicht geht: Versuchen Sie mit leicht erhöhtem Oberkörper zu Schlafen.

Trinken Sie wenig Alkohol
Alkohol hat eine entspannende Wirkung und lockert die Muskeln. Das Gewebe im Rachen kann dadurch in lärmende Schwingungen versetzt werden. Außerdem beeinflusst Alkohol den Atemrhythmus negativ.

Achtung Nebenwirkungen
Viele Medikamente lockern die Muskelspannung und haben damit eine ähnliche Wirkung wie Alkohol. Lesen Sie den Beipackzettel aufmerksam oder fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Rauchen gefährdet Ihren Schlaf
Nikotin reizt Ihre Schleimhäute, die dann entsprechend anschwellen können. Im Rachenraum wird es enger. Der Atemdruck steigt und Zäpfchen und Gaumen fangen an zu vibrieren.

Ein voller Bauch schläft nicht gern...
Wer abends auf üppiges Schlemmen verzichtet, schläft ruhiger und damit besser.

...ein dicker Bauch auch nicht
Auch wenn Sie es nicht sehen – Fettpolster entstehen auch im Rachen und verengen den Rachenraum.

In der Ruhe liegt die Kraft
Regelmäßige Schlafgewohnheiten und ohne Hektik ins Bett gehen erhöht die Chancen auf eine ruhige Nacht. Entspannen und entstressen Sie sich bewusst.

Verzichten Sie vor dem Zubettgehen auf
  • Koffeinhaltige oder mit anderen, anregenden Zusätzen versehenen Getränke
  • heiße oder kalte Bäder
  • Aktivsport
Feste Einschlafrituale sind hilfreich, um zur Ruhe zu kommen.

Vermeiden Sie trockene Luft
Trockene Luft reizt Ihre Schleimhäute und verengt die Atemwege.
Also: gut lüften!

WICHTIG:
Diese Tipps können nur dann helfen, wenn keine besonderen medizinischen oder anatomischen Ursachen vorliegen. Eine verkrümmte Nasenscheidewand, Polypen, vergrößerte Mandeln, Probleme mit den Nasennebenhöhlen oder sonstige Symptome müssen von Ihrem Arzt oder Ärztin abgeklärt und behandelt werden.


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